Auf dieser Seite sollen ohne besondere Systematik Artikel und Informationen gesammelt werden, die einen Bezug zu Sprendlingen besitzen und die anderweitig in dieser Form nur schwer zugänglich sind. Beiträge dazu werden gerne angenommen. Wir sind auch gerne bereit, auf Anforderung an dieser Stelle noch nicht oder unzureichend veröffentliche Sprendlinger Gedichte und Lieder zu publizieren.


Jüdischer Friedhof1777 verfasste Friedrich Karl von Buri im Auftrag der Ysenburger Grafen seine berühmte Streitschrift "Behauptete Vorrechte ...".  In einem den Freunden Sprendlingens übergebenen Nachlass befand sich ein Artikel aus der Offenbach-Post von 1970, in dem über das Buch berichtet wird. Es ermöglicht einen hochinteressanten Einblick in das Denken und Handeln der damaligen Amtsträger. Mit einem Klick auf das Bild kann der transkribierte Artikel aufgerufen werden.
Jüdischer FriedhofDen Sprendlinger Jüdischen Friedhof gibt es seit 1831. Es sind ca. 200 Personen dort beerdigt. Links neben dem Eingangstor steht das renovierte Totenwaschhaus mit einem Sandstein-Wasserbecken. Mittig befindet sich das Mahnmal für die ermordeten jüdischen Bürger Sprendlingens. Die über 100 Grabsteine wurden im März 2018 fotografisch dokumentiert. Mit einem Klick auf das Bild ist die Dokumentation aufzurufen.

Ortschronik Hier kann eine Abschrift aus der Orts-Chronik von Sprendlingen aus dem Jahr 1872 über die Einweihung des Kriegerdenkmals in Sprendligen aufgerufen werden. Der Eintrag wurde von Pfarrer Carl Conrad Conschuh verfasst und von Wolfgang Deißler transkribiert.



MariahallkarteIn den 1980er Jahren publizierte Heinrich Runkel seine Broschüre "Erinnerungen an Mariahall". Man sollte meinen, dass damit dieses Kapitel aus lokalhistorischer Sicht erschöpfend  behandelt worden ist. Mitnichten! Der renommierte Pferdesportjournalist Gerd von Ende publizierte einen Artikel im Trabmagazin über Wilhelm Moessingers mit interessanten Fotos. Desweiteren wurde im Stadtarchiv Dreieich ein Plan des Mariahall-Geländes von 1926 entdeckt, der interessante neue Aspekte enthält.

Sterna CompanyDie "Sterna-Company" aus Sprendlingen.Frankfurt aM (Eis-Cremes, Gefrorenes, Puddings, s. auch Produktprogramm) ist in der heimatgeschichtlichen Literatur nicht beschrieben. Ein in Sammlerbesitz befindlichens Werbeplakat war Anlass, im Staatsarchiv Darmstadt nachzuschauen: Die Sterna-Company Fritz Haug und Co. wurde am 1.11.1910 als Eiskonservenfabrik Sprendlingen angemeldet. Der Firmensitz wurde am 1.3.1913 nach Frankfurt verlegt. Der Firmeneintrag wurde Ende September 1913 gelöscht. Interessant ist die Tatsache, dass das üblicherweise als "Wienand-Villa" bezeichnete Anwesen in der Eisenbahnstraße im Besitz von Fritz Haug war.


StST HaufmannAm 8.2.2014 wurden in Sprendlingen die ersten beiden Stolpersteine vom Künstler Gunther Demnig vor dem Anwesen Rathausstraße 8 verlegt. Sie erinnern an Leopold und Hilda Kaufmann, die dort bis 1938 lebten. Sie zogen dann nach Frankfurt, von wo sie 1941 nach Osten deportiert und ermordet wurden. Die Aktion war eine Initiative von Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Heine-Schule.


Kreppel-ZeitungDie Sprendlinger Kreppel-Zeitung von 1913 ist ein lokalgeschichtlich interessantes Zeitdokument. Es werden dort die politischen Gegebenheiten - nicht nur in Sprendlingen - persifliert dargestellt. Die elektronische Version dieser Zeitung wurde freundlicherweise von Herrn Adreas Stroh zur Verfügung gestellt.



BuergermeistereiIm Wohnhaus Kirchstraße 1 (heute Alberustraße) befand sich bis 1901 im ersten Stock das Sitzungszimmer des Gemeinderates von Sprendlingen. Danach tagte er in einem Haus in der Eisenbahnstraße, bis das neue Rathaus bezugsferig wurde. Gerhard Störmer hat die Gemeinderatsprotokolle von 1883 - 1914   durchgearbeitet und einige interessante Passagen aufgezeichnet. 


Historische Farbaufnahmen von Flakstellungen in Sprendlingen wurden von den Freunden Sprendlingens im Fraport-Archiv aufgestöbert. Major Siegfried Rösch fotografierte 1940 mit seiner Leica die Flakstellungen im Wilhelmshöfer Feld. Es handelt sich um interessante Zeitdokumente. 


Über das Hofgut Rosenau ist bisher in der heimatkundlichen Literatur nur wenig berichtet worden. Zudem wurde Anfang 2013 große Teile des Geländes verkauft. Dort soll ein Reiterhof entstehen. Gründe genug, in alten Karten zu stöbern, in Archiven zu recherchieren, mit Leuten zu reden und die Resultate in Form eines kleinen Artikels für die Nachwelt festzuhalten. Viel Vergnügen bei der Lektüre! 

Die Nachkommen von Hermann Heil, einem Sprendlinger Heimatkundler und Autor zahlreicher Sprendlinger Geschichten, haben den Freunden Sprendlingens einen Teil des Nachlasses überlassen. Darunter befand sich auch ein Fotoalbum von einem Festumzug in Sprendlingen, der wohl um 1935 stattgefunden hat. Auch hier werden alte Sprendlinger ihre Eltern und Großeltern erkennen können. Die Fotos sind wahrscheinlich in der Forsthausstraße (jetzt Konrad-Adenauer-Straße) aufgenommen worden. 


Die Feierlichkeiten zur Einweihung des Sprendlinger Freibades 1927 wurden von Philipp Ebert, dem Eigentümer des Viktoria-Lichtspieltheaters in Sprendlingen, gefilmt. Seine Familie, die heute noch beide Sprendlinger Kinos betreibt, gab den Freunden Sprendlinges freundlicherweise die Erlaubnis, dieses lokalhistorisch sehr interessante Dokument auf YouTube hochzuladen und es somit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Viele Sprendlinger werden ihre Eltern oder Großeltern wiedererkennen. In der Einladung des Festkomitees zur Eröffnungsfeier wurden unter Punkt 22 "Nacktübungen" der Turngesellschaft Sprendlingens angekündigt. Zum Leidwesen vieler Besucher dürfte es sich um einen Setzfehler gehandelt haben.


Sprendlingen ist auf vielen historischen Landkarten zu finden. Auf unserer Sammlung von Kartenausschnitten aus der Zeit von 1600 - 1800 erkennt man, dass die Schreibweise des Ortsnamens erheblich variiert: Sprenlingen, Sprendling, Sprenglingen, Sprinlingen, usw. Bemerkenswert ist, dass auf vielen Karten die "Hirschsprungsteine" eingezeichnet sind. Die verschwundenen Plätze "Kalbskopf" und "Dörrhof" sind ebenfalls zu erkennen.


Sprendlingen besaß dem Vernehmen nach Sprendlingen  früher eine höhere Fachwerkhausdichte als Dreieichenhain. Diese Zeiten sind vergangen. Umso wichtiger ist es, die noch erhaltenen Zeugnisse unserer Stadtgeschichte zu bewahren. Eine Reihe dieser Fachwerkhäuser steht unter Denkmalschutz. Erfahren Sie im Kapitel "Denkmalgeschützte Objekte in Sprendlingen", wie schön viele dieser Gebäude sind.


Heinrich RunkelHeinrich Runkel  war eines  der Gründungsmitglieder der Freunde Sprendlingens. Als 1976 der Zusammenschluss von Sprendlingen mit vier Nachbargemeinden bevorstand, setzten sich einige engagierte Bürger zusammen, um diesen heimatkundlichen Arbeitskreis zu bilden. Später wurde daraus ein eingetragener Verein, dessen ersterVorsitzender Heinrich Runkel war. Mit einem Klick auf das Bild können Sie mehr über Heinrich Runkel erfahren.


Max Rudolf Weber war zwischen 1945 und 1971 evangelischer Pfarrer in Sprendlingen. Eine große Zahl junger Leute besuchten in dieser Zeit seinen Religions- und Konfirmandenunterricht. Er hat eine bleibende Erinnerung im Gedächtnis vieler Sprendlinger. 1990 fand im Gemeindehaus der Erasmus Alberus-Gemeinde eine Ausstellung über ihn statt. Sie finden hier einen Auszug aus dem Begleitheft mit den Lebensdaten von Max Rudolf Weber herunterladen.

 


Pfarrer GrexaEduard Grexa war zwischen 1949 und 1966 evangelischer Pfarrer in der Christuskirchengemeinde. Unter ihm wurde im Norden Sprendlingens die 1959 eingeweihte Christuskirche erbaut. Auch er unterrichtete viele Sprendlinger Konfirmanden und Konfirmandinnen. Frau Krabbe-Zerwas verfasste einen Bericht über Pfarrer Grexa, der 2015 in der Sprendlinger Kirchenzeitung erschien. 




Pfarrer PetriHeinrich Wilhelm Petri war Pfarrer der heutigen Erasmus Alberus-Kirche in Sprendlingen zwischen 1930 und 1941. Er war in Sprendlingen beliebt und geachtet. Er ist eng verbunden mit den Glasfenstern in seiner Kirche. Für die Sprendlinger Kirchenzeitung verfasste Gerhard Störmer einen kleinen  Artikel über Pfarrer Petri, den wir mit seiner Erlaubnis hier zur Verfügung stellen. Ergänzt werden soll der Artikel durch die Information, dass Heinrich Wilhelm Petri als Reserveoffizier zur Wehrmacht eingezogen wurde und 1941 unter bislang ungeklärten Gründen in Polen zu Tode kam. 


Philipp Deiseroth (1921-2002) war ein in Sprendlingen lebender Künstler, der viele Sprendlinger Motive gemalt hat. Wir wollen hier eine Sammlung seiner Sprendlingen-Bilder zusammenstellen. Wer möchte diese Sammlung ergänzen?

Philipp Deiseroth wurde am 7.5.1921 in Kerspenhausen bei Bad Hersfeld geboren. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Bauzeichner und Grafiker in Bad Hersfeld mit dem Berufsziel Architekt. Es folgten Arbeits- und Militärdienst, wobei er schwer verwundet wurde. Deiseroth besuchte nach dem Krieg die Kunstakademie in Düsseldorf und kam dann 1954 nach Frankfurt, wo er als Zeichner bei einer Baufirma arbeitete. 1955 heirate er ein Sprendlinger Mädchen und war seitdem eng mit Sprendlingen und mit der Dreieich verbunden. Bis 1972 arbeite er in einem Sprendlinger Architekturbüro. Danach konnte er sich intensiv mit der Malerei, seiner eigentlichen Berufung, widmen. 1985 zog er mit seiner Frau Elisabeth nach Dreieichenhain. Er verstarb 7.3.2002 im Alter von 81 Jahren.
Philipp Deiseroth beherrschte ein breites Spektrum an Techniken, von Ölbildern über Aquarelle bis zu Wandmalereien. Bekannt sind seine romantisch angehauchten Bilder mit Motiven aus unserer Heimat, insbesondere aus Sprendlingen. Seine Bilder wurden in vielbeachteten Ausstellungen gezeigt, u. a. im Sprendlinger Bürgerhaus. Drei großformatige Ölbilder sind im Dreieicher Rathaus zu bewundern.

Frau Deiseroth hat uns freundlicherweise Fotografien von Bildern der Ausstellung in Oktober - November 1996 im Sprendlinger Bürgerhaus zur Publikation im Internet überlassen. Es handelt sich um Bilder aus Sprendlingen und Bilder aus Nachbarorten. Trotz geringer Auflösung geben dies Fotos einen guten Überblick über die Arbeiten dieses heimatverbundenen Künstlers, der mit seinen Werken auch Zeitdokumente für künftige Generationen schaffen wollte.

Will und HooschebaaHermann Will (1912 - 1981) gehörte zu den Freunden Sprendlingens von Anfang an. Er war der Künstler, der im Auftrag und in Abstimmung mit dem Heimatverein die Hooschebaa-Figur schuf, die jetzt als Metallfigur auf dem Hooschebaa-Brunnen am Sprendlinger Lindenplatz steht. Es wäre falsch, das Schaffen Wills auf den Hooschebaa zu reduzieren. Er wurde 1912 in Sprendlingen geboren. Wie seine Schwester Erna berichtete, ging er nur sehr ungerne zur Schule. Auch seine Schlosserausbildung hat er nur widerwillig absolviert. Von 1933 bis 1939 studierte er im Städel Malerei und Bildhauerei. Nach dem Krieg wurde er in die Kunstkammer aufgenommen und gab in der Folgezeit Kunstunterricht, insbesondere Töpferkurse, vorwiegend in der Volkshochschule. Er hat viele Techniken und Materialien ausprobiert, von Kreidezeichnungen über Holzschnitt und Öl zu Ton, Porzellan und Metall. Sein Werk umfasst viele religiöse Motive (er war Mitglied der Methodistengemeinde); im Mittelpunkt stand jedoch der Mensch: Die Mutter mit Kind war ein beliebtes Motiv, er malte häufig Clowns und fahrendes Volk. Eine in Bronze gegossene  Figur "Bettler mit Hut" war seine letzte Arbeit, bevor er 1981 verstarb. Seine Schwester Erna hütete sein Vermächtnis in der Sprendlinger Hauptstraße 10. Als sie 2001 verstarb, wurden die Werke von Hermann Will versteigert. Im Magistratsitzungszimmer des Dreieicher Rathauses sind der Hooschebaa und sein weibliches Pendant, die Gretel, sowie eine Büsten im Haus der Begegnung"Selbstbüste" zu sehen, alle drei Objekte in Ton gearbeitet. Will schenkte zu Lebzeiten seiner evangelisch- methodistischen Auferstehungsgemeinde in der Konrad-Adenauer-Straße eine Kreuzigungsgruppe aus Ton, die heute noch dort zu finden ist. Im Haus der Begegnung, Eisenbahnstraße 9, Dreieich, sind einige Büsten zu sehen, die im Besitz der Freunde Sprendlingens sind. 2001 stellten die Freunde Sprendlingens am Hooschebaa-Brunnen einen Gedenkstein aus weißem Marmor für  Hermann will auf, der im Zuge der Neugestaltung des Platzes durch einen trapezförmigen Sandstein ersetzt wurde, mit dem Hermann Will und Arno Baumbusch gedacht wird. Hier exemplarisch einige Werke von Hermann Will (mit freundlicher Genehmigung von Monika Schmidt, Dreieich):

Ziegenhirte Zwei Schönheiten Fahrendes Volk Maria
Kreuzigungsgruppe Portrait Kind Bettler mit Hut

Dieses Bild des Sprendlinger Malerwinkels ("Partie an der Hengstbach") wurde 1920 von dem Maler Philipp Geis angefertigt. Es hat eine interessante Geschichte: Nach dem Krieg wurde es von einem Zwangsarbeiter mit nach Slowenien genommen und wurde kürzlich der Galerie Kuhn in Sprendlingen angeboten. Es wurde zwischenzeitlich an einen Interessenten verkauft.




"
Juden in Sprendlingen" ist ein 27 Minuten Film des Stadtfernsehens Dreieich (AV Studio Weibelfeldschule), in dem eine Führung von Arno Baumbusch zur Mikwe, der ehemaligen Synagoge und dem jüdischen Friedhof gezeigt wird. 

"Jüdische Spuren in Sprendlingen" heißt ein Video von Anni und Egon Einspenner, das auf YouTube zu finden ist. Es handelt von der Mikwe in der Sprendlinger Hellgasse und dem Sprendlinger jüdischen Friedhof. 

Die Arbeitsgemeinschaft "Alemannia Judaica" betreibt eine Website, in der ausführliche Informationen zu der Geschichte der jüdischen Gemeinde (inklusive Mikwe und Synagoge) sowie des jüdischen Friedhofs zu finden sind. Basis dieser Informationen ist das von den Freunden Sprendlingens herausgebene Buch "Die Sprendlinger Juden".


In YouTube findet man einige weitere interessante Filme über Sprendlingen, die wir für Sie zusammengestellt haben:

* Die Freunde Sprendlingens distanzieren sich von dem unbefugten Eindringen in die Villa Schott.

Wurden die Frankfurter Würstchen in Sprendlingen oder in Neu-Isenburg erfunden? Dies ist ein alter Streitpunkt zwischen den Bottche (= Sprendlinger in Isenburger Umgangssprache) und den Watze (= Isenburger nicht nur in Sprendlinger Umgangssprache). Die Frage ist jetzt endgültig entschieden: Das uralte Produkt „Frankfurter Würstchen“ wurde zum ersten Mal fabrikmäßig von Christoph Müller II. 1847 in Sprendlingen produziert. Lesen Sie die sehr informative Ausarbeitung des Heimatkundlers Hans Ludwig Schäfer: "Die Wurstfabrik Müller". Hans Ludwig Schäfer ist ehrenamtlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs in Dreieich und Autor des "Dreieich-Lexikons". Wir haben wir einige Bilder zur Wurstfabrik Müller zusammengestellt (Archiv Heinrich Runkel u.a.).

Über "Einstmalige Streitigkeiten zwischen den Hainern und Sprendlingern" im Jahr 1606 berichtete das Langener Wochenblatt am 21. Januar 1882. Es handelte sich um eine -aus heutiger Sicht- etwas skurrile Auseinandersetzung um tatsächliche oder vermeintliche Rechte zur Forst- und Weidenutzung, sowie über den Spruch des angerufenen Gerichtes. Heinrich Runkel hat um 1978 mit Unterstützung der Freunde Sprendlingens eine Broschüre darüber mit dem Titel "Der ewige Baum" veröffentlicht (die in der in der Stadtbücherei Dreieich verfügbar ist). Er beschreibt darin das Dokument aus dem Jahr 1606, in dem dieser Rechtsstreit dargestellt wurde. Die Ausführungen von Heinrich Runkel und die Transkription des Dokumententextes sowie einige Abbildungen sind ebenfalls abrufbar. Viel Vergnügen beim Lesen!


ZeitungsausschnitteDie Freunde Sprendlingens erhielten die Sammlungen einiger prominenter Heimatkundler, die im Vereinsarchiv sorgsam verwahrt werden. Gerhard Störmer hat uns seine Sammlung von Zeitungsausschnitten übergeben, von der wir hier einige Seiten wiedergeben. Auf Anfrage kann diese Sammlung im Vereinsarchiv eingesehen werden. Aus dem Archiv von Heinrich Runkel haben wir einige Fotos in das Album "Luftbildaufnahmen" und "Industrialisierung" hochgeladen.


LindenplatzbrunnenIn Sprendlingen gab es vor der Einführung der öffentlichen Wasserversorgung 17 Gemeindebrunnen und 179 private Brunnen. Die öffentlichen Trinkwasserbrunnen sind aus dem Stadtbild verschwunden; von den Privatbrunnen dürften noch eine Anzahl existieren. Heinrich Runkel und Georg Luft machten sich 1987 die Mühe, alle bekannten Brunnen in Sprendlingen zu katalogisieren und die Informationen zu veröffentlichen (hier nur ein Auszug). Die Bilder finden Sie im Album "Sprendlinger Brunnen".



Hess. OrtsnamensbuchUnsere altvorderen Heimatforscher haben sich große Mühe gegeben, die verfügbaren Archive zu sichten und die dortigen Dokumente aufzuarbeiten, sie zu strukturieren und sie inhaltlich zu publizieren. Eine dieser Veröffentlichungen ist das "Hessische Ortsnamensbuch" von Wilhelm Müller, das im Selbstverlag der Historischen Kommission für den Volksstaat Hessen 1937 in Darmstadt erschienen ist. Sie können durch Anklicken des Bildes rechts das Kapitel über Sprendlingen aufrufen (dann "Anzeige" und "Ansicht drehen"). Es handelt sich um eine noch heute aktuelle Übersicht der wichtigsten Dokumente zu Sprendlingen, die in der verfügbaren Sekundärliteratur nur unzureichend wiedergegeben und interpretiert werden.