Sprendlinger Juden - TitelseiteDie Freunde Sprendlingens publizierten 1983 eine Dokumentation über die ehemaligen jüdischen Mitbürger Sprendlingens. "Diese Arbeit ist erneut ein Zeugnis für das Bestreben, Vergangenes der Vergesslichkeit zu entziehen", wie der damalige Bürgermeister Meudt in seinem Geleitwort schrieb.  Die Autoren Arno Baumbusch, Franz Hauk, Heinrich Henning, Fred Neubecker, Rolf Nieß, Heinrich Runkel und Friedrich Spitz haben ihre umfangreichen Forschungsarbeiten über das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte in unserer Heimatstadt sehr eindrucksvoll zusammengefasst.



01 Vorwort und Einleitung
02 Eine Chronik der jüdischen Familien in Sprendlingen
03 Erinnerungen - Begebenheiten - Anekdoten
04 Sprendlinger Juden als Soldaten
05 Die letzten jüdischen Bürger in Sprendlingen
06 Die Sprendlinger Synagoge
07 Die Mikwe in Sprendlingen
08 Der jüdische Friedhof in Sprendlingen
09 Religiöses Leben
10 Die jüdischen Fest- und Feiertage
11 Herkunft der Juden in Deutschland
12 Impulse für das deutsche Kulturleben
13 Die Judenverfolgung
14 Die "Reichskristallnacht"
15 Die Schikanen bis zum Ende
16 Die Zionistische Bewegung
17 Quellenverzeichnis



Erratum
Kurt und Edith Bentheim 1942Lore Schwarz machte darauf aufmerksam dass auf dem Foto auf Seite 15 der Dokumentation es sich bei der jungen Frau nicht um die Schwester von Kurt Bendheim handelt, sondern um eine Freundin. Das Bild links zeigt das Geschwisterpaar Kurt und Edith Bendheim im Winter 1941/42, also vor ihrer Deportation im September 1942 im Garten vor ihrem Haus in der Kanonenstraße 2.