Unser Ratespiel mit historischen Fotos und dem Vergleich mit heute findet jeden Monat interaktiv auf unserer Facebookseite statt. Die Bildvergleiche auf dieser Seite sind aber auch ohne das Raten in Social Media interessant.
Foto-Ratespiel 25: Schillerstraße 1960 - Moselstraße 2026
Die ehemalige Schillerstraße kann als Musterbeispiel der Backstein-Architektur gelten. Sie wurde zwischen 1901 und 1914 im Gründerzeitbauboom erbaut. Das Anwachsen der Bevölkerung, Industrialisierung und Technische Innovationen wie der Ringofen verhalfen dem nun billigeren Backstein als Baumaterial zum Durchbruch und dies gab vielen hessischen Straßenzügen ihr typisches Gesicht. Die alte Fachwerkbauweise verschwand nun endgültig. Die Schillerstraße wurde 1930 kanalisiert und 1977 umbenannt in Moselstraße.
Fotoratespiel 24: Wingerstraße (geradeaus)/ Ecke Joinviller Straße (links) 1955 und 2026
Unser historisches Foto aus dem Jahre 1955 zeigt, dass das Gebäude links als "Eckkneipe" schon eine lange Tradition hat. In den letzten 20 Jahren war dieses Lokal vielen Dreieichern als das "La Vigna" wohl bekannt. Inzwischen hat der Betreiber wieder gewechselt. Der Name "La Vigna" indes war gut gewählt, geht doch der Name der Wingertstraße tatsächlich auf den bis ins 18. Jahrhundert hier betriebenen Weinanbau zurück. Man sprach diese Felder daher als Weingarten an, im Dialekt als "Win" für Wein und "Gert" für Garten. Aufgrund von Kälteeinbrüchen musste der Weinanbau aufgegeben werden und der sagenhafte Aufstieg des ÄPPELWOI begann!
Foto-Ratespiel 23: Am Wilhelmshof 1962 und 2026 (Blickrichtung Frankfurter Straße)
Der Straßenname "Am Wilhelmshof" geht auf einen Gutshofbetrieb zurück, dessen Haupthaus Anfang des 20. Jahrhunderts an der Frankfurter Straße lag. Zu diesem Betrieb gehörten viele Felder, die sich im Gebiet der heutigen Straße befanden. Die zum Teil recht großen Mehrfamilienhäuser sind typisch für den Bauboom der 60er Jahre. 1966 kam die Kirche St. Stephan hinzu, deren markanter Turm im Hintergrund zu sehen ist.
Foto-Ratespiel No 21: Die beiden Bilder zeigen einen Blick vom Wilhelm-Leuschner-Platz in die Spenglerstraße hinein. Die Häuser dort sind um 1900 erbaut worden; viele sind zwischenzeitlich umgebaut oder erneuert. Das Haus links ist u.E. eines der schönsten Häuser in Sprendlingen. Besonders imposant sind die Torpfosten. Es wurde von Dr. Walter, einem lange in Sprendlingen tätigen Arzt bewohnt.
Foto-Ratespiel Nr. 20: Dieser Blick von der Hauptstraße in die Offenbacher Straße zeigt links den ehemaligen Isenburger Hof, den heutigen Standort der Volksbank Dreieich. Die beiden rechten Häuser stehen noch heute, daneben stand die "Milchküch" und ein weiteres kleines Wohnhaus. Auf diesem Grundstück wurde in den 1960er Jahren das Haus erbaut, das jetzt einen Pop-up-Store beheimatet.
Foto-Ratespiel Nr. 19: Die Bilder zeigen einen Blick vom Wilhelm-Leuschner-Platz Richtung Sprendlinger Bahnhof. Die Straße war bis 1977 die Bahnhofstraße, jetzt ist sie die Wilhelm Leuschner-Straße. Der Platz hieß bis 1933 Kaiserplatz, dann Horst-Wessel-Platz und erhielt nach der Nazi-Zeit den jetzigen Namen nach dem sozialdemokratischen Politiker und Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner
Foto-Ratespiel Nr. 18: Das linke Foto ist um 1920 aufgenommen worden. In dem Haus rechts war das Schreibwarengeschäft Miltenberger beheimatet, heute ist es ein Massagesalon. Im Hintergrund der Bilder erkennt man die Gewerbeschule (heute eine Kita) und die (ehemalige) Gaststätte "Zur Wiesenau". Fast alle Häuser in der Eisenbahnstraße wurden aufgestockt.
Foto-Ratespiel Nr. 17: Beide Fotos zeigen die kleine Anlage "Am Hirschsprung" aus den Jahren 1960 und 2025. Sie wurde in den 1950er Jahren nördlich der Heimstättensiedlung angelegt. Die Bebauung rechts hat sich wenig verändert, während in der "Siedlung" die Häuser verglichen mit der Vorkriegszeit nicht wiederzuerkennen sind.
Foto-Ratespiel Nr. 16: Das interessante historische Foto, das wohl um 1905 vom Fenster eines Hausen in der Bahnhofstraße (= Wilhelm-Leuschner-Straße) aufgenommen wurde, zeigt links eines der ersten Häuser der Lessingstraße (gelbes Oval). Im Hintergrund rechts sieht man den Abzweig der Dreieichstraße (= Hainer Chaussee) von der Darmstädter Straße. Die Gabelsberger Straße (= Theodor-Heuß-Straße) existierte noch nicht. Charakteristisch auf dem Bild ist das Haus Ecke Ludwigstraße (rotes Oval).
Foto-Ratespiel Nr. 15: Dieses Fotorätsel ist schwer zu lösen. Es handelt sich um den Eingangsbereich des alten Sprendlinger Rathauses. Man erkennt es an den Sandsteinquadern. Die Rathaustür wurde offensichtlich ersetzt. Dass der Vorplatz mit einen Eisentor gesichert war, wissen wohl die Wenigsten. In den 1960er (?) Jahren existierte rechts neben dem Tor der Treppenabgang zu einer öffentlichen Toilette.
Foto-Ratespiel Nr. 14: Das Gasthaus zum Taunus ist heute das Wohnhaus Wingertstraße 2, Ecke Auestraße. Das Gasthaus mit lauschiger Gartenwirtschaft war von 1884 bis 1935 in Betrieb. Zum Gebäudekomplex gehörte auch der Colonialwarenladen nebenan.
Foto-Ratespiel Nr. 13: Bei diesem Gebäude handelt es sich um das Lebensmittelgeschäft von Richard Egenberger in der Hauptstraße, das 1996 abgerissen wurde. Die Stadt richtete auf dem Gelände den "Egenberger Parkplatz" ein, dessen vorderer Teil durch die Initiative und aktiver Mithilfe der Freunde Sprendlingens zum Dr.-Walter-Lübcke-Platz umgestaltet wurde. HIER kann man die Geschichte nachlesen.
Foto-Ratespiel Nr. 12: Das Bild links kennen nur die gaanz alten Sprendlinger. Es zeigt den Friedhofseingang vor dem Bau der Friedhofshalle im Jahr 1937. Der Sprendlinger Friedhof wurde 1848 eingerichtet, als der Kirchhof zu klein wurde. Auf dem Bild rechts aus den 1950er Jahren ist der Torbogen zu erkennen, der irgendwann (?) beseitigt wurde. Man bemerke die neu gepflanzten Platanen.
Ratespiel Nr. 11: Dies ist das sogenannte Lorey-Haus, Alberusstraße 11. Es war das Wohnhaus der Bürgermeister Lorey und ist jetzt wohl eines der am schönsten renovierten Häuser in Alt-Sprendlingen. Philipp Wilhelm Lorey war Bürgermeister (1843 - 1862 und 1871 - 1883) ebenso sein Sohn Wilhelm August Lorey (1883 - 1901). Vater und Sohn lenkten fast 50 Jahre die Geschicke der Gemeinde Sprendlingens.
Ratespiel Nr. 10: Das Bild aus dem Jahr 1957 zeigt die damalige Gabelsberger Straße (die heutige Theodor Heuß-Straße), aufgenommen in Höhe der Güterhalle. Die Gabelsberger Straße war lange Zeit ein unbefestigter Schotterweg. Im Hintergrund sieht man die ehemalige Bahnhofswirtschaft, das spätere "Alt-Sprendlingen".
Ratespiel Nr. 9: Das Bild links stammt aus dem Jahr 1952. Es zeigt die Einmündung der Freiherr-von-Stein-Straße in die Frankfurter Straße mit dem Kiosk. Es ist schwer, in der Wilhelmshof-Siedlung Fotos aufzunehmen, auf denen man die alten Siedlungshäuser wiedererkennen kann. Wir haben diesen eine Webseite gewidmet, mit Bildern aus den 1930er und 1950er Jahren.
Ratespiel Nr. 8: Das Gasthaus zum Schwanen ist heute das Sanitätshaus Hauptstraße 11. Lange Zeit war dort der "Porzellan-Schmidt" untergebracht.
Ratespiel Nr. 7: Die Lösung dieses Ratespiels ist nicht einfach. Es handelt sich um die Kiesgrube auf dem Gelände des heutigen Bürgerparks, die dem Sand-Hellem aus der Kanonegass gehörte. Sie diente bis Mitte der 60er Jahre Mülldeponie. Das Haus links ist die Dreschhall (Abb. unten links, ca.1955). Sie stand auf dem Platz der heutigen Stadtbücherei. Die mittlere Häusergruppe ist das Anwesen von Bauer Robert, auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Krämer (Abb. unten rechts, um 1905, abgebrochen ca. 1920) an der heutigen Ecke Fichtestraße / Hegelstraße. Das "Hochhaus" wurde in den 1960er Jahren dann entlang der Fichtestraße erbaut.
Ratespiel Nr. 6: Hier handelt es sich um einen Blick von der Bangertgasse über die Hengstbachbrücke in die Gartenstraße
Ratespiel Nr. 5: Es handelt sich um ein Foto aus den 1930er Jahren. Es zeigt die heutige Einmündung des Schäferpfades (Lang Forsch) in die heutige Fichtestraße.
Ratespiel Nr. 4: Die ehemalige Gaststätte "Zur Rostatt" am Lettkautweg. Sie war von 1944 bis 1966 in Betrieb.
Ratespiel Nr. 3: Vor der Volksbank Dreieich 1960 und 2025
Ratespiel Nr. 2: Blick von der Frankfurter Straße in die Fichtestraße
Ratespiel Nr. 1: Einmündung der Ostendstraße in die Frankfurter Straße