Was die unterschiedlichen Arbeitsgruppen der Freunde Sprendlingens auf die Beine stellen oder organisieren, findet sich hier chronologisch aufgelistet. Viel Spaß!
28.-30.6.2026 Zu den Grundmauern von Burg Hayn
Fast 3 Meter tief grub sich das Archäologieteam von GHV, Freunde Sprendlingens mit weiteren Helfern und dem Burgenarchäologen Dr. Achim Zeune hinunter zu den Grundmauern der Burg Hayn. Das Team wollte herausfinden, auf was die Burg Hayn eigentlich steht, ob es eine Vorgängerburg gab oder ob man Scherben oder Gegenstände aus der Zeit des Mittelalters finden kann. Mehr dazu > Klick hier oder aufs Foto.
25.05.2026 Krimi-Tour : Tatort Sprendlingen
Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir am Pfingstmontag 22 Teilnehmer bei unserer 3. Krimitour begrüßen. Drei spektakuläre Verbrechen in Sprendlingen wurden an den Tatorten erläutert und von den Berichten von Zeitzeugen eindrucksvoll ergänzt.
30.04.2026 Heckenborn Brunnen
Rechtzeitig zum 1. Mai haben wir den Heckenborn-Brunnen wieder zum Laufen gebracht. Wie in jedem Jahr mussten wir die Dichtungen erneuern. Bei der Überprüfung am nächsten Tag freute es uns, die Kinder mit der Pumpe spielen zu sehen. Das ist sicherlich den Aufwand wert!
28.04.2026: Westend-Synagoge
Die Westend-Synagoge ist eines der eindrucksvollsten religiösen Bauwerke Frankfurts. Dieses Gebäude, im Jahr 1910 eingeweiht, ist weit mehr als nur ein Gotteshaus – es ist ein lebendiges Denkmal des orthodoxen jüdischen Lebens und ein architektonisches Meisterwerk. Unsere Gruppe erfuhr bei der Führung durch die Synagoge viele interessante Details. Der Besuch endete im schönen Garten des Café Laumer.
19.04.2026: Tatort Sprendlingen
Die zweite Auflage der der Krimi-Tour "Tatort Sprendlingen" führte erneut von der Offenbacher Straße, wo ein Stasi-Agent eine Sprengladung zündete, über die Kreuzung Hainer Chaussee - Darmstädter Straße, dem Ort eines Banküberfalls mit Geiselnahme zum Kirchgarten, wo 1570 die beiden Kinder des Pfarrers ermordet wurden. Barbara Simon wurde bei dem Spaziergang von Wolfgang Deißler und Winfried Ossner unterstützt. HIER kann man sich ein kurzes Video zum Spaziergang "Tatort Sprendlingen" anschauen.
17.04.2026 : Stolperstein-Verlegung
An diesem Tag fand die zweite Runde der Stolperstein-Verlegung in Sprendlingen und in Buchschlag statt. Bürgermeister Burlon dankte den Freunden Sprendlingens für die Unterstützung der Initiative. Unser Vorstandsmitglied, Wilhelm Schäfer, verlas in der Joinviller Straße an den Stolpersteinen für die Familie Finkelstein eine Grußbotschaft des Nachkommen Sam Finkelstein: "Wir sind zutiefst dankbar für die Verlegung dieser Stolpersteine zum Gedenken an unsere Familie. Auch wenn wir nicht persönlich anwesend sein können, sind wir im Herzen bei Ihnen. Diese Steine sorgen dafür, dass ihre Namen nicht nur in Geschichtsbüchern, sondern auch hier, wo sie ihr Leben verbracht haben, in Erinnerung bleiben. Möge ihre Erinnerung ein Segen sein und mögen diese Steine eine bleibende Erinnerung an die Leben sein, die genommen wurden, aber niemals vergessen werden. Mit herzlichem Dank, Sam Finkelstein und Familie". In Buchschlag berichtete der stellvertretende Vorsitzende,Wilhelm Ott, an dem Stolperstein für Annemarie Preusse über seine Recherchen zu dem schrecklichen Schicksal der jungen Frau, die trotz des verzweifelten Einsatz ihrer Mutter nicht vor der nationalsozialistischen Mordmaschinerie gerettet werden konnte. Hier ein Bericht der OP über die Veranstaltung.
01.03.2026: Grenzstein-Wanderung
Bei strahlendem Vorfrühlingswetter nahmen ca. 40 geschichtsinteressierte Bürger auf Einladung des VVV Langen unter Leitung von Wilhelm Ott am 7. DreyEicher Grenzgang teil. An einem Grenzstein lobte der Dichter Ovid (Winfried Ossner) in epischen Versen den römischen Grenzsteingott Terminus als Friedensbringer und Garant für Recht und Ordnung. Nach einem symbolischen Opferritual feierten auch die Anwesenden mit Keksen und Wein das Fest des Terminus. Über das Hinnerbörnche ging es zurück zum Startpunkt.
28.2/1.3.2026: Kurs Alte Schriften
Zum zweiten mal bot Wolfgang Deißler, Vorstandsmitglied der Freunde Sprendlingens, ein Lese- und Schreibkurs für historische Dokumente an. Er hat in dem Kurs den Teilnehmern sowohl Sütterlin als auch die Kurrentschrift nahegebracht. Die Teilnehmer gewinnen somit direkten Zugang zu historischen Quellen. Lesen Sie HIER einen Bericht über Wolfgang Deißler in der OP
7.1.2026: Rauf auf den Kirchturm
Barbara Simon und Wolfgang Deißler, beide im Vorstand der Freunde Sprendlingens, nehmen uns mit auf eine Video-Besichtigungstour in die Erasmus Alberus-Kirche. Vom Kirchgarten geht es über den Innenraum und der Dachkonstruktion bis hoch in den Turm zu den Glocken. Mit einem Klick auf das Bild kann der Film abgerufen werden.
31.12.2025
Zum Schluss: Auf einem Hofflohmarkt haben wir diese Figurengruppe aus weißem Ton entdeckt. Sie zeigt unseren Hooschebaa mit seiner Freundin – oder vielleicht doch seiner Schwester, so genau weiß das niemand. Das Ganze ist ein bislang unbekanntes Unikat von Hermann Will. Eine weitere Gretel steht übrigens im Magistrats- Sitzungszimmer des Dreieicher Rathauses.
07.12.2025
Am 2. Advent veranstalteten die Freunde Sprendlingens ihre traditionelle Adventsfeier im Erasmus-Alberus-Gemeindehaus. Mit Kaffee, Kuchen, später mit einem Glas Wein, stimmten sich die Mitglieder auch musikalisch auf die Weihnachtszeit ein, professionell unterstützt durch die "Wolfredos". Mit 35 Teilnehmern war fast die Hälfte der Mitglieder bei der schönen Feier anwesend.
21.11.2025
Der Landwehrgraben am Buch-Schlag, den die Freunde Sprendlingens rekonstruiert hatten, war im Laufe der Zeit arg zugewachsen. Die Außenseiten der Landwehrhecke wird von Heinz Zimmer gepflegt, die Innenseite wurde jetzt mit Hilfe eines jungen Manns von Brombeeren befreit. Man kann den historischen Graben wieder gut erkennen.
18.11.2025
Alle Jahre wieder ... muss der Heckenborn-Brunnen winterfest gemacht werden. In diesem Jahr war es relativ spät, das Wasser in der Pumpe war bereits teilweise gefroren. Wir mussten dieses Jahr einmal die Dichtung erneuern, weil jemand Steinchen von oben in die Pumpe geworfen hat. Der Trog wurde mit Gewalt verrutscht. Muss das sein?
15./16.11.2025
An diesen beiden Wochenend-Tagen hatten die Freunde Sprendlingens einen Lesekurs für historische Dokumente angeboten. Vorstands-Mitglied Wolfgang Deißler, ein ausgewiesener Kenner für alte Handschriften, brachte den Teilnehmern sowohl die Sütterlin- als auch die Kurrentschrift nahe. An einem Dokument aus dem Sprendlinger Kirchenbuch konnten die Zuhörer ihre Kenntnisse ausprobieren.
12.11.2025
Die Freunde Sprendlingens hatten die Gelegenheit, dem Museumsleiter Christian Kunz auf einer vergnüglichen Fackel- und Kostümführung in der Altstadt von Neu-Isenburg und an der Grenze zu Frankfurt zu folgen. Er berichtete als Jäger Bärenfänger verkleidet von den heftigen Streitereien zwischen den Grafen von Isenburg und dem Rat der Stadt Frankfurt im 17. und18. Jh. und von den Problemen, gegen die die die neuen Siedler aus Frankreich kämpfen mussten.
07.11.2025
Das Archäologieteam der Freunde Sprendlingens freut sich, dass seine Arbeit im soeben erschienen Jahrbuch von HessenArchäologie publiziert wird. In einem 5-seitigen Artikel berichten der Archäologe Volker Arnold und die Heimatforscherin Barbara Simon (Vorstand des Geschichtsvereins) über das Phänomen der sogenannten „Celtic Fields“. Die Autoren zeigen, dass diese Spuren des Ackerbaus der Vorzeit nicht nur in Sprendlingen, sondern im gesamten Rhein-Main-Gebiet zu finden sind. Mehr darüber durch einen Klick auf das Bild. Die Offenbach-Post berichtete darüber.
29.10.2025
Zum 25. Jubiläum des Sieges über Frankreich im Jahr 1871 wurde in der Kirche eine Marmortafel mit den Namen aller Sprendlinger Kriegsteilnehmer (Kombattantentafel) angebracht. In den 1950er Jahren versetzte man sie an die Außenwand hinter der Sakristei, wo sie Wind und Wetter ausgesetzt war. 2013 brachten wir ein schützendes Holzdach an, das jedoch nach der Renovierung der Wände nicht mehr verwendet werden konnte. Schließlich gelang es uns – mit zusätzlicher Hilfe von zwei tatkräftigen Männern – eine Glasscheibe als dauerhaften Schutz für die Marmortafel anzubringen.
19.10.2025
„Tatort Sprendlingen“ lautete der Titel eines Spaziergangs, den die Freunde Sprendlingens gemeinsam mit den TG-Oldies unternahmen. Die erste Station führte zu einem Grundstück an der Offenbacher Straße, wo Winfried Ossner über einen Stasi-Agenten berichtete, der 1958 das Haus von Exil-Russen in die Luft sprengte. An der Darmstädter Straße schilderte Barbara Simon die dramatischen Ereignisse während einer Geiselnahme 1973 in einer Bank. Im Garten des Gemeindehauses schließlich beschrieb Wolfgang Deißler ein grausames Mordgeschehen im Pfarrhaus im Jahr 1570. Ein informativer und zugleich spannender Vormittag, der Sprendlinger Geschichte auf ungewöhnliche Weise lebendig werden ließ. Die Offenbach-Post hat darüber berichtet.
03.10.2025
Die Freunde Sprendlingens waren auch dieses Jahr wieder mit einem Stand auf dem Dreieicher Stadtfest präsent. Das bot zahlreiche Gelegenheiten für interessante Gespräche. Besonders das "Große Sprendlingen Quiz", bei dem historische Gebäude auf Fotos erkannt werden mussten, war ein voller Erfolg. Für die kleinen Festbesucher stand zudem ein Maltisch bereit.
16.09.2025
Im Rahmen der Sprendlinger Stolperstein-Aktion konnte der Sprendlinger Thoraschreinvorhang an seinem neuen Standplatz im Foyer des Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Mit aktiver Unterstützung des Bürgermeisters wurde eine Info-Tafel mit QR-Code neben der (beleuchtbaren) Vitrine angebracht. HIER die QR-Information.
14.09.2025
Anlässlich des diesjährigen Tags des offenen Denkmals öffneten die Freunde Sprendlingens wieder die Mikwe in der Hellgasse. Wie jedes Jahr musste das Ritualbad zuvor ausgepumpt werden. Wilhelm Schäfer, Vorstandsmitglied der Freunde Sprendlingens, erläuterte den interessierten Besuchern die Bedeutung des Bades. Anschließend wurde der jüdische Friedhof Sprendlingen besichtigt. Am Nachmittag konnten Interessierte auch den jüdischen Friedhof Dreieichenhain besuchen, wo Wilhelm Schäfer ebenfalls Führungen anbot.
14.09.2025
An diesem Sonntag feierte Heinz Zimmer seinen 90. Geburtstag. Die Freunde Sprendlingens ließen es sich nicht nehmen, dem Kettensäge-Künstler persönlich zu gratulieren und die Glückwünsche des Bürgermeisters zu überbringen. Er hat mit seinen Holzkunstwerken im Buchschlag-Wald vielen Bürgern und insbesondere den Kindern große Freude bereitet. Weiterhin unterstützt er aktiv einige Vereinsprojekte. Mehr über Heinz Zimmer und seine Werke per Klick auf das Bild.
02.09.2025
Die Freunde Sprendlingens fühlen sich nach wie vor für den Unterhalt des Grünen Borns in Götzenhain verantwortlich. Die Steinplatten um den historischen Born hatten sich abgesenkt. Zusammen mit Klaus Klepper aus Götzenhain wurden die Platten gerichtet und der Born gesäubert. Zuvor hatte der DLB dankenswerterweise die Umgebung des Borns gemäht. Eine Woche vorher brachten wir dort eine neue Informationstafel an, die alte war unansehnlich geworden.
23.08.2025
An diesem Tag feierte der Regionalpark an der Stangenpyramide sein 30 jähriges Bestehen. Auch die Stangenpyramide hatte in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum. Die 456 Stehlen sind in Ehren ergraut, und nur ca. 20 der metallenen Abdeckungen waren defekt oder fehlten. Wir ließen daher eine Anzahl der ovalen Abdeckungen herstellen und tauschten diese rechtzeitig zu dem Fest aus (s. Artikel aus der OP)
22.08.2025
Mit der Aufstellung dieses historischen Grenzsteins wurde die Neugestaltung des Dr.-Walter-Lübcke-Platzes für uns endgültig abgeschlossen. Der Stein mit der Inschrift „I O“, der ursprünglich als Radabweiser in der Toreinfahrt des ehemaligen Egenberger-Anwesens diente, wurde beim Abriss der Gebäude von Timo Seibert aus Offenthal gesichert. Im Jahr 2022 übergab er den Stein an die Freunde Sprendlingens. Mit der Genehmigung der Stadtverwaltung fand er nun seinen Platz in der Nähe seines ursprünglichen Standortes, hinter dem linken Torpfosten. Ein Schild mit QR-Code verlinkt zu unserer Webseite mit weiteren Informationen über den Dr.-Walter-Lübcke-Platz.
26.7.2025
Das diesjährige Sommerfest der Freunde Sprendlingens fand wieder einmal im Gartenhof des Vorsitzenden statt. Es war ein schöner, regenfreier Sommerabend mit Äbbelwoi, Bratwürstchen und viel Sprennlenger Gebabbel. Im Vordergrund des Bildes steht der "Ü-90-Tisch" für die Mitglieder, denen wir die Biertischbänke nicht zumuten wollten.
29.06.2025
Die kulturhistorische Fahrradtour zusammen mit dem Fahrzeug-veteranenverein führte über den grünen Born und dem Kirchbornweiher an dem Bieberdamm am Wollwiesenteich vorbei in die schöne Altstadt von Dietzenbach mit dem Trinkborn und dem stillen Kirchgarten. Weiter fuhr die Gruppe über den Geschichtspfad zum Keltenzug auf der Bulau. Im schattigen Biergarten des Naturfreundehauses konnte man sich gut von der Tageshitze erholen. Auf dem Heimweg konnte ein Blick in den Park von Philippseich und das Grab von Karl Nahrgang geworfen werden.
11.06.2025
An einem schönen Frühsommertag besuchte eine Gruppe der Freunde Sprendlingens das Dreieicher Klärwerk. Unter der sachkundigen Führung von Markus Schäfer verfolgten wir den Weg des Abwassers vom Einlauf über die mechanische, biologische und chemische Behandlung bis zum gesäuberten, klaren Wasser, das in den Hengstbach geleitet wird. Eine interessante und lehrreiche Exkursion
29.05.2025
Das Ziel unseres diesjährigen Himmelfahrtsausflug war Darmstadt. Prof. Oppermann führte uns sachkundig - und kritisch - über die Mathildenhöhe, die seit einigen Jahren Weltkulturerbe ist. Besonderes Interesse fanden seine Erläuterungen zum Haus Deiters (Abb.) oder auch die Einrichtung des großen Glückert-Hauses. Einen Abschluss fand der Ausflug im Darmstädter Biergarten.
28.05.2025
Wieder einmal mussten wir eine Schmiererei auf der Grenzweg-Infotafel in Dreieichenhain im Haag mit Aceton beseitigen Und das, erst kurz nachdem wir sehr aufwändig eine großflächige Klebefolie entfernt hatten.
Was geht wohl in den Köpfen dieser Leute vor, die so etwas machen?
22.05.2025
Prof. Frank Oppermann referierte in seinem bekannt lockeren Stil über die Architekturgeschichte der Mathildenhöhe in Darmstadt. Der Großherzog Ernst Ludwig wollte dort mit Hilfe des Architekten Olbrich ein Gesamtkunstwerk schaffen, das ein Modell für die weitere Entwicklung sein sollte. Die Bauten dort wurden damals sehr kontrovers diskutiert. Immerhin wurde die Mathildenhöhe in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.
10.05.2025
In den letzten Tagen wurde der Hooschebaa-Platz in Sprendlingen umfassend verschönert. Ein Nachbar hat dankenswerterweise die seitliche und rückwärtige Wand des Platzes aufwendig und ansprechend renoviert. Dies nahmen wir zum Anlass, auch den Hooschebaa-Brunnen so gut wie möglich reinigen zu lassen, nachdem dieser fast fünfzig Jahre lang in Betrieb war. Die Finanzierung dieser Aktion erfolgte durch Spenden, die anlässlich eines Trauerfalls gesammelt wurden. Die Witwe von Herrn Klaus Schreiber hatte darum gebeten, anstelle von Blumen für ein Projekt der Freunde Sprendlingens zu spenden. Im Zuge der Reinigungsarbeiten wurde auch das Natursteinpodest der Holzbänke und der Gedenkstein für Hermann Will und Arno Baumbusch gesäubert.
Wir danken dem Nachbarn, den Spendern, dem DLB und der Firma Ellite Steinreinigung für die Unterstützung. Und wir freuen uns, dass der Bereich um den Brunnen pünktlich zum Hooschebaa-Fest Ende Mai wieder ein sehr ordentliches und ansehnliches Bild abgibt. Die Offenbach-Post berichtete darüber.
07.05.2025
Im Anschluss an die 120 Jahrfeier der Schillerschule luden wir zu einem Imbiss mit Frankfurter Würstchen in den Hof des Vereinsvorsitzenden ein. Die Würstchen waren eine Spende der Firma GA Müller, vormals aus Neu-Isenburg. Hintergrund war eine scherzhafte Auseinandersetzung, ob die Frankfurter Würstchen erstmals in Neu-Isenburg oder in Sprendlingen industriell hergestellt wurden: Natürlich in Sprendlingen, siehe -->HIER
07.05.2025
An diesem Tag vor 120 Jahren wurde die Schillerschule in Sprendlingen eingeweiht. Das war Grund für uns, eine kleine Feier auf dem Schulhof zu veranstalten, auf der die Schulentwicklung von Sprendlingen allgemein und die Historie der Schillerschule im besonderen präsentiert wurde. Bürgermeister Burlon betonte in seiner kurzen Ansprache die gute Schulsituation in Sprendlingen. Eine Infotafel mit einem QR-Code wurde am Eingangstor angebracht. Die Offenbach Post berichtete über die Veranstaltung.
06.05.2025
Wie in jedem Frühling muss der Heckenbornbrunnen aus dem Winterschlaf geweckt werden. In diesem Jahr wurde die untere Säule neu gestrichen. und neue Dichtungen eingesetzt. Wir hoffen, dass die Leute so vernünftig sind, keine Steine oben in die Pumpe zu werden. Dass kleine Kinder Steine in den Trog werfen, ist wohl nicht zu vermeiden.
29.04.2025
An diesem Tag besuchte eine übersichtliche Anzahl von Vereinsmitglieder den Gedenk-Ort Adlerwerke. Dort erfuhren sie im Rahmen einer Führung etwas über die Adlerwerke, die Beschäftigung von Fremd- und Zwangsarbeitern in Frankfurt und die Einrichtung des KZ-Lagers Katzbach auf dem Werksgelände im Jahr 1944, in dem über 1600 Häftlinge untergebracht waren. Und dies inmitten von Frankfurt. Viele der KZ-Insassen überlebten die "Todesmärsche" kurz vor Kriegsende nicht.
30.03.2025
Eine große Nachfrage traf auf ein Angebot der Stolperstein-Initiative und der Freunde Sprendlingens für einen Rundgang zu den ehemaligen "Judenhäuser" in Sprendlingen. Vorstandsmitglied Wilhelm Schäfer erläuterte kenntnisreich, welche tragischen Familienschicksale sich unter dem Nazi-Terror in den dreißiger Jahren in diesen Häusern abspielten. Die Offenbach-Post berichtete über den Rundgang.
09.03.2025
Schöner hätte das Wetter kaum sein können und so fanden rund 60 Besucher den Weg zum Breitengradstein in Dreieichenhain. Dort starteten Wilhelm Ott und die Freunde Sprendlingens mit der Gruppe zu alten Sühnekreuzen und Grenzsteinen, die Geschichte erzählen, und zum Highlight des Rundweges: Dichter Ovid lobte in epischen Versen den römischen Grenzsteingott Terminus als Friedensbringer und Garant für Recht und Ordnung. Nach einem symbolischen Opferritual feierten auch die Anwesenden mit Keksen und Wein das Fest des Terminus. Der Spaziergang fand seinen Abschluss am Hinnerbörnche.
23.12.2024
Neues vom Archäologie-Team:
Nach einigen Vorarbeiten und Tests haben wir zwischenzeitlich alle Genehmigungen von der Denkmal-pflege, Forst und Umweltbehörde. Nun kann das Archäologie-Team des Vereins unter der Leitung von Barbara Simon gezielt im Sprendlinger Wald nach prähistorischen Scherben suchen, um deren Alter zu bestimmen. Man vermutet dort sogenannte „Celtic Fields“, die Reste vorgeschichtlicher Ackersysteme. Damit wird eine Grundlage gelegt, um genauer herauszufinden, wie in der Zeit vor 2000 - 3000 Jahren die damals vermutlich keltischen Siedler gelebt und gewirtschaftet haben. Klicken Sie auf das Bild, um per Video mehr darüber zu erfahren.
19.12.2024
An diesem Tag fand in der Erasmus-Alberus-Kirche die Trauerfeier für unsere am 4.12.2024 verstorbene langjährige Vereinsfreundin Inge Wahl statt. Als engagierte Sprendlingerin war sie Mitglied im Redaktionsteam der Sprendlinger Kirchenzeitung. Neben Publikationen mit religiösem Hintergrund verfasste sie zahlreiche Artikel über das „alte Sprendlingen“. Man kann diese mit einem Klick auf das Bild aufrufen.
08.12.2024
Am 2. Adventssonntag kamen wir im Erasmus-Alberus-Gemeindehaus zusammen, um in Gemeinschaft die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen. Bei Kaffee und Kuchen, Musik, Weihnachtsliedern und lustigen aber auch nachdenklichen Vorträgen stimmten wir uns auf das Weihnachtfest ein. Ein schöner, gelungener Nachmittag.
29.11.2024
Neuzugang im Vereinsarchiv: Herr Uwe Zeissler fragte an, ob wir an einem kompletten Jahrgang des Sprendlinger Stadtanzeigers aus dem Jahr 1976 interessiert seien. Sein verstorbener Vater hätte diese Exemplare gesammelt und selbst habe hat keine rechte Verwendung dafür. Natürlich waren wir interessiert: 1976 war das letzte Jahr der Selbstständigkeit Sprendlingens und das Gründungsjahr der Freunde Sprendlingens. Etwas zum Schmökern für kalte Winterabende. Danke, dass Sie an uns gedacht haben, Herr Zeissler
28.11.2024
Die Archäologiegruppe der Freunde Sprendlingens plant, nach Spuren der keltischen Besiedlung im Sprendlinger Wald mittels Untersuchungen an Tellern umgestürzter Bäume zu suchen. Dafür waren umfangreiche Genehmigungs-anträge bei verschiedenen Behörden erforderlich. Eine der Auflagen war, die potentiellen Arbeitsstellen vom Kampfmittelräumdienst auf Munitionsreste untersuchen zu lassen. Dies erfolgte am 28.11.2024 durch die Firma Exploserv. Das Ergebnis: Keine Kampfmittelreste an den Untersuchungsstellen. Die Arbeit kann beginnen.
25.11.2024
Am Dreyeicher Grenzweg Nord treiben Vandalen ihr Unwesen. Bereits vor seiner Eröffnung wurde eine Infotafel verschleppt und QR-Code-Schilder zerstört. In der folge rissen diese Person(en) eine Reihe von Stelen heraus und es kam immer wieder vor, dass neu angeschraubte Schilder mit einem Gegenstand zertrümmert wurden. Ein Artikel in der OP, eine Strafanzeige und eine Belohnung von 1000 € halfen nichts: im Frühjahr 2024 waren erneut über 15 Schilder zerstört, die jetzt wieder (teilweise zum 5. Mal) ersetzt wurden.
21.11.2024
"Das Beste von Hermann Heil". Das war das Motto des diesjährigen Babbelabends der Freunde Sprendlingens. Vorstandsmitglied Winfried Ossner referierte kenntnisreich über Dialekte im Allgemeinen und über den Sprendlinger Dialekt im Besonderen. Die Besonderheiten des Sprendlinger Dialektes konnte am Beispiel des Werkes von Hermann Heil (1911-2008) gut verdeutlicht werden. Hermann Heil war Ur-Sprennlenger und ein bekannter Heimatforscher und Mundartdichter, der sich mit seinen Publikationen um die Erhaltung der lokalen Kultur und Sprache verdient gemacht hat. Bei dieser Veranstaltung wurde erneut deutlich, dass der Autor mit seinen humorvollen Betrachtungen die Eigenheiten und Traditionen des alten Sprendlingens treffend charakterisiere. Es war ein vergnüglicher Abend.
10.11.2024
Wie in jedem Jahr nahmen eine Anzahl von Vereinsmitglieder an der Gedenkfeier zur Reichspogromnacht teil. Stadtverordnetenvorsteherin Bettina Schmitt wies eindrücklich darauf hin, dass wir alle für die Demokratie und die Rechte aller Menschen kämpfen müssen. Große Sorgen machen ihr die Entwicklungen der jüngsten Zeit.
08.11.2024
An diesem Tag wurde der neugestaltete Platz am alten Rathaus eingeweiht. In seiner Rede dankte Bürgermeister Burlon den Freunden Sprendlingens für ihre konstruktive Mitarbeit. Er stellte auch die im Boden eingelassene Bronzetafel mit den Sponsorennamen vor, die Liselotte und Heiner Tanz, beide Vereinsmitglieder, finanzierten. S. auch den Artikel aus der Offenbach-Post.
03.09.2024
Die Freunde Sprendlingens beteiligten sich auch in diesem Jahr am Dreieicher Stadtfest. Das Interesse am "Sprendlingen Quiz" war sehr groß. Bürgermeister Burlon und Erster Stadtrat Dechert kamen immerhin auf 9 von 10 richtigen Antworten. Auch der Buchverkauf lief sehr gut. Insgesamt hat sich die Teilnahme an dem Fest für unseren Verein gelohnt.
22.09.2024
Die Heinzelmännchen waren wieder an der Güterhalle am Sprendlinger Bahnhof aktiv. Nachdem sie im letzten Jahr dort aufräumten, haben Chaoten das Entree von Sprendlingen für Bahnreisende wieder verunstaltet. Nach der Aktion sieht es dort wieder relativ manierlich aus. Aber wie lange?
23.09.2024
An diesem Tag fand die erste Vorstandssitzung in unseren neuen Domizil statt: dem Gemeindehaus der evangelischen Erasmus-Alberus-Gemeinde in der Sprendlinger Tempelstraße. Die Räumlichkeiten dort sind für unsre Zwecke geeigneter als unser bisheriger Versammlungsort im AWO-Haus. Der Vorstand dankte der AWO für die langjährige Gastfreundschaft und Zusammenarbeit.
21.09.2024
Das neu aufgelegte Buch "Die Sprendlinger Juden" wurde am Infostand der Stolperstein-Projektgruppe am Internationalen Festival im Bürgerpark vorgestellt. Es wird kostenlos an Dreieicher Schulen für Unterrichtszwecke abgebeben. Das Buch ist auch für 15 € in der Buchhandlung "Gut gegen Nordwind" erhältlich.
09.09.2024
Der Heckenborn-Brunnen benötigt eine dauernde Pflege. Nicht nur, dass unsere "Brunnenfee" Gigi Eschmann den Born regelmäßig reinigt, gelegentlich muss die Pumpe repariert werden. So in diesem Fall: Irgendwer bemüßigte sich, kleine Steine von oben in die Pumpe hineinzuwerfen mit der Folge, dass der Kolben klemmte und nichts mehr ging. Wir mussten die Pumpe auseinander bauen und reinigen. Jetzt kann das Wasser wieder fließen.
08.09.2024
Anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2024 präsentierten wir die Sprendlinger Mikwe wieder einmal der Öffentlichkeit. Vorher musste das Kellergewölbe wie in jeden Jahr ausgepumpt und gereinigt werden. Nach der Besichtigung unter der Leitung von Wilhelm Schäfer lief die Gruppe interessierter Bürger über den Standplatz der ehemaligen Synagoge zum Sprendlinger Jüdischen Friedhof. Dort erläuterte Wilhelm Schäfer die Besonderheiten dieses Friedhofs und und das Schicksal der Jüdischen Bürger in der Zeit des Nationalsozialismus. .
03.09.2024
An diesem Tag begann die Umgestaltung des Platzes am Sprendlinger Alten Rathauses. Die Steine mit den Namen der Sponsoren, die immerhin 50.000 € für das Pflasterer-Denkmal aufgebracht hatten zerbröselten im Laufe der Zeit. Ein Mäzen erklärte sich bereit, eine Bronzetafel mit den Sponsorennamen zu finanzieren. Die Tafel soll nach dem Abschluss der Arbeiten über dem Sprendlinger Wappen einbetoniert werden.
29.08.2024
Diese beiden Graffiti, die am 11. August 2024 aufgetragen wurden, sind am 29. August 2024 auf Initiative und Kosten der Freunde Sprendlingens von einem Spezialunternehmen entfernt worden.
Die Freunde Sprendlingens setzen sich für eine attraktivere und lebenswertere Innenstadt ein, dies insbesondere im Rahmen der Neugestaltung des Dr.-Walter-Lübcke-Platzes. Daher war es für die Vereinsmitglieder besonders enttäuschend, dass einige Leute sich bemüßigt fühlten, diesen schönen Platz durch Graffiti zu verunstalten.
Da die betroffene Mauer Privateigentum des Nachbarn ist, kann die Stadt Dreieich die Wand nicht ohne Weiteres reinigen lassen. Aus diesem Grund haben die Freunde Sprendlingens sich entschlossen, die Reinigung der Mauer zu beauftragen und zu finanzieren.
Der Verein appelliert an die unbekannten Graffiti-Künstler, künftig auf
eine „Verzierung“ dieser Wand zu verzichten. Andernfalls müssten die Freunde Sprendlingens erneut über 500 € für die Beseitigung aufbringen.
-->Hier ein Artikel
aus der Offenbach-Post.
27.07.2024
Unsere Sommerfeier sollte eigentlich im Hofgarten des Vorsitzenden gefeiert werden, Leider wurde dies durch das schlechte Wetter verhindert. Trotzdem hatten wir im Zelt des AWO-Hauses eine schöne Zeit mit Würstchen, Äbbelwoi und vielen Gesprächen.
23.06.2024
Der gemeinschaftliche kulturhistorische Fahrradausflug mit den Fahrzeug-Veteranenverein führte in diesem Jahr in den östlichen Teil des Frankfurter Stadtwaldes. An der Schillerruhe und an der Goetheruhe berichtete Wilhelm Ott über die Erlebnisse beider Dichter-fürsten in Sprendlingen. Auch Grenz-steine durften bei der Tour nicht fehlen. Das Bild entstand am Maunzenweiher.
12.06.2014
Die Freunde Sprendlingens überreichten vier große Sprendlinger Fahnen aus Ihrem Fundus an das Sprendlinger Kerbteam - kostenlos natürlich. Dieses Geschenk unterstreicht die kollegiale Zusammenarbeit beider Vereine, die letztendlich die gleichen Ziele verfolgen, nämlich den Erhalt von Sprendlinger Traditionen, Sprache und Geselligkeit.
Unsere Vorstandsmitglieder Wolfgang Deißler und Alfred Liederbach, international auch bekannt als "die Wolfredos", unterstützen den Chor des Kerbteams, "die Yellow Birds", musikalisch mit Akkordeon und Gitarre.
06.06.2024
Gedenkstunde für die Opfer des NS-Euthanasieprogramms aus den Dreieicher Stadtteilen mit ca. 30 Teilnehmern. Ansprachen hielten Wilhelm Ott, Winfried Ossner, Heidi Keller und Bürgermeister Burlon. Im Newsletter der Offenbach-Post von 07.06.2024 war folgender Kommentar zu lesen:
"Es ist erstaunlich, was die Freunde Sprendlingens da immer wieder auf die Beine stellen. Mit ihrer Gedenktafel für die Euthanasieopfer der Nazis haben sie eine wichtige Lücke in Sachen Erinnerung geschlossen. In intensiven Recherchen haben die Freunde Sprendlingens mehr über die Schicksale der Opfer herausgefunden und ihnen ein Teil ihrer Identität zurückgegeben. Zugleich erinnern sie daran, dass die Menschenwürde jeden Tag aufs Neue verteidigt werden muss. Dem ist nichts hinzuzufügen."
31.05.2024
Besuch der Gedenkstätte Hadamar. Die dortige "Heilanstalt" war eine der Tötungsanstalten des NS-Euthanasie-Programms, dem auch Bürger aus den heutigen Dreieich-Orten zum Opfer fielen.
10.05.2024
"Frankfurt im Aufbruch" war der Titel einer Stadtführung mit Björn Wissenbach über die Frankfurter Nachkriegsarchitektur.
23.04.2024
Die Kreisarchäologin Gesine Weber referiert im ev. Gemeindehaus vor ca. 50 Zuhörern über "die Kelten in der Landschaft Dreieich". Diese Informationen wurde ergänzt durch einen Bericht von Barbara Simon über die ersten Forschungsergebnisse der Archäologiegruppe der Freunde Sprendlingens.
10.04.2024
Der neue Vorstand beim Gruppenfoto vor dem Hooschebaa-Brunnen mit Gigi Eschmann als neues Ehrenmitglied.
04.04.2024
Zwei von vier Sandsteinpoller am Dr. Walter-Lübcke-Platz wurden umgefahren. Die Freunde Sprendlingens kümmerten sich um die Wiederaufstellung der Steine.
27.03.2024
Auf der Jahreshauptversammlung wurde nach der Präsentation des Rechenschafts-Berichtes ein neuer Vorstand gewählt. Neue Schriftführerin ist Barbara Simon
24.02,2924
Mit Hilfe der Freunde Sprendlingens wurde am Buchschlager Bahnhof ein "Eisenbahnstein" aus dem Jahr 1838 aufgestellt
11.02.2024
Erneuter schwerer Vandalismus am DreyEicher Grenzweg Nord - trotz insgesamt 1000 € Belohnung
23.01.2024
An unserem alljährlichen Filmabend wurde bei einer echten Feuerzangenbowle der Film "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann gezeigt.